Zur Person

Foto von Prof. Dr. Karim FereidooniForschungsschwerpunkte

  • Rassismuskritik in pädagogischen Institutionen
  • Schulforschung und Politische Bildung in der Migrationsgesellschaft
  • Diversitätssensible Lehrer*innenbildung

Professor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum

Prof. Dr. Karim Fereidooni ist Mitglied der Lehr- und Forschungseinheit Fachdidaktik an der Fakultät für Sozialwissenschaft und zudem kooptiertes Mitglied der Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft.

Er berät die Bundesregierung (Kabinett Scholz I) zur Erarbeitung der Gesamtstrategie Gemeinsam für Demokratie und gegen Extremismus – Strategie der Bundesregierung für eine starke, wehrhafte Demokratie und eine offene und vielfältige Gesellschaft.

Darüber hinaus hat er die Bundesregierung (Kabinett Merkel IV) in dem Kabinettsausschuss der Bundesregierung zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus, das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Unabhängigen Expert*innenkreis Muslimfeindlichkeit, sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Integration zum Thema Integration durch Bildung beraten.

Auf Einladung von Bundeskanzlerin Merkel hat Prof. Dr. Fereidooni den 13. Integrationsgipfel der Bundesregierung am 09.03.2021 mit einer Keynote zum Themenfeld „Diversität gestalten, Teilhabe und Partizipation fördern: Erfolgsfaktoren für Zusammenwachsen und Zusammenhalt“ eröffnet.

Er hat am 26.11.2021 den Walter-Jacobsen-Preis in der Kategorie „Innovation“ von der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung erhalten. Der Preis wurde ihm für innovative Forschung und die Verankerung der Rassismuskritik in den Diskurs der politischen Bildung verliehen.

Auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Prof. Dr. Karim Fereidooni – gemeinsam mit anderen Mitgliedern des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit“ – am 30.06.2023 die wichtigsten Ergebnisse des Berichts „Muslimfeindlichkeit. Eine deutsche Bilanz“  im Schloss Bellevue präsentiert.

Foto: Nils vom Lande